8. Deutscher Wasserstoff Congress

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6. Juni 2018

8. Deutscher Wasserstoff Congress

Mehr als 200 Entscheider und Experten aus Energie und Verkehr erörterten auf dem 8. Deutschen Wasserstoff Congress das Schwerpunktthema „Wasserstoff als Wirtschaftsfaktor in Industrie, Energie und Verkehr“.

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Wasserstoff ist ein wahres Multitalent: Er kommt als chemischer Grund­stoff in Raffinerien, als Kraft­stoff im Verkehrssektor, als Energieträger in Verbindung mit dem Erdgasnetz und zur Rückverstromung in Brennstoffzellen zum Einsatz. Der Kongress befasste sich mit der Frage neuer Geschäfts­modelle und wirtschaftlicher Chancen. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten über die Anwendungsmöglichkeiten und Potenziale – organisiert und moderiert von der EnergieAgentur.NRW, dem Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) sowie der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW).
 
Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte zum Auftakt: „Wasserstoff und Brennstoffzelle sind Schlüsseltechnologien für die Mobilität 4.0. Mit den neuen Antriebsformen senken wir nachhaltig die CO2-Emissionen des Verkehrs und machen die Luft in unseren Städten deutlich sauberer. Wir unterstützen die Forschung und den Markthochlauf dieser Technologien über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und stellen auch für die kommenden Jahre umfangreiche Fördermittel zur Verfügung.“
 
Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW und Leiter der Landesvertretung, betonte die Landesperspektive: „Um den geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Netzstabilität realisieren zu können, müssen innovative Konzepte und technische Lösungen zur Energieverteilung in den Netzen und zur Energiespeicherung entwickelt werden. Wasserstoff bietet die Chance, erneuerbare Energien in signifikanter Menge zu speichern und auch im Verkehrsbereich zu nutzen. Ermöglicht werden kann so eine emissionsfreie Mobilität durch Brennstoffzellenfahrzeuge mit hoher Reichweite und kurzen Betankungszeiten.“ Mit bald 16 Standorten für Wasserstofftankstellen sowie 69 Brennstoffzellenbussen in Köln, Wuppertal und Münster bildet Nordrhein-Westfalen einen Schwerpunkt beim Aufbau der Infrastruktur sowie von Flotten des öffentlichen Verkehrs. Dr. Speich: „Die Landesregierung ist überzeugt, dass Wasserstoff ein wichtiger Faktor in der künftigen Energiewirtschaft ist. Wir wollen deshalb die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in allen Anwendungsbereichen weiterhin unterstützen.“ Im Rahmen der Elektromobilität mit Brennstoffzellen und Batterie werden entsprechende Aktivitäten unter der Dachmarke ElektroMobilität NRW gebündelt.
 
Frank-Michael Baumann, der Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, ergänzte: „Im Netzwerk „Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität“ der EnergieAgentur.NRW haben sich über 450, zum großen Teil mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen und über 100 Projektpartner aus der Modellregion Elektromobilität NRW zusammengeschlossen.  Und erst kürzlich hat der japanische Elektrolyseurhersteller Asahi Kasei eine Versuchsanlage in Herten in Betrieb genommen, was zeigt, dass NRW auch im Ausland eine hohe Wertschätzung als Wasserstoffstandort genießt.“ 
 
Die Fachleute also bleiben im Gespräch. Es gilt, Großes zu gestalten.
 
 

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